Frank Kürschner-Pelkmann

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aktuelles --- 05.05.2009 ---

Broschüre zur „Wasserprivatisierung in China“

Titelseite der Broschüre

„Immer wieder machen die Probleme der Wasserversorgung in China Schlagzeilen. Nur wenig ist jedoch über die Schritte bekannt, die die chinesische Politik in den letzten Jahren unternommen hat, um die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser zu verbessern.“ Das schreiben Nora Sausmikat und Klaus Fritsche von der Asienstiftung in der Einleitung einer gerade erschienenen Broschüre zur Wasserversorgung und insbesondere zur Privatisierung dieser Versorgung in China.

Die von Ge Yun und Hu Yujiao erstellte Studie erscheint unter dem Titel „Wasser auf Abwegen. Die Privatisierung der Wasserversorgung in China auf dem Prüfstand“ entstand in Zusammenarbeit der Asienstiftung in Essen mit dem Netzwerk EU-China: Civil Society Forum. Das englische Original wurde von der chinesischen Nichtregierungsorganisation Xinjiang Conservation Fund erstellt. In der Ankündigung der Broschüre heißt es:

Wer kontrolliert die Trinkwasserversorgung? Diese Frage stellt sich auch in China. Die vorliegende Studie stellt dar, wie dieser Bereich öffentlicher Dienstleistungen immer stärker unter die Kontrolle chinesischer und internationaler Unternehmen gerät. Sie beschreibt, welche Folgen sich aus dieser Politik der chinesischen Regierung für die Bevölkerung ergeben. Schließlich werden in der Studie Vorschläge für einen Kurswechsel entwickelt. Dabei wird deutlich, wie eng Wasserprivatisierung und gesellschaftliche Partizipation an politischen Entscheidungsprozessen miteinander verknüpft sind. Die Studie wurde von der chinesischen Nichtregierungsorganisation "Xinjiang Conservation Fund" erstellt und gibt von daher einen Einblick in die Diskussion innerhalb der chinesischen Zivilgesellschaft.

Die Broschüre wurde von der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung aus dem Chinesischen übersetzt und von Frank Kürschner-Pelkmann redaktionell bearbeitet. Sie hat einen Umfang von 84 Seiten.

(Frank Kürschner-Pelkmann)

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