Frank Kürschner-Pelkmann

Kontakt und Impressum 


aktuelles --- 03.06.2010 ---

Wasserbehörde von Phnom Penh ausgezeichnet

Vorbildliche Wasseraufbereitungsanlage in Phnom Penh, Foto: PPWSA

In Anerkennung exzellenter Leistungen im Bereich der Wasserversorgung und Selbstversorgung wurde die von General Director Ek Sonn Chan geleitete Wasserbehörde von Phnom Penh (PPWSA), Kambodscha, als Gewinner des „Stockholm Industry Water Award 2010“ genannt. Jahrzehnte des Konflikts hinterliessen Spuren im Wasserversorgungssystem von Phnom Penh, bis 1993 Ek Sonn Chan zum General Director der PPWSA ernannt wurde. Zusammen mit seinem Team gelang es ihm, das gesamte Wasserversorgungssystem zu erneuern, kosteneffiziente Abrechnungs- und Inkassosysteme sowie ein erstklassiges Management einzuführen, um möglichst alle Einwohner der Stadt mit Wasser zu versorgen.

„Die PPWSA hat die Korruption erfolgreich bekämpft und damit gezeigt, dass dies in großem Umfang auch in einem Entwicklungsland gelingen kann, wenn einfache und zugleich effektive Managementtechniken eingesetzt werden, die auf anerkannten Geschäftsprinzipien und -strategien beruhen“, so heißt es im Zitat der internationalen Jury. Die PPWSA wird den Preis im Rahmen der „World Water Week“ in Stockholm 2010 vom 5. - 11. September entgegennehmen.

Ek Sonn Chan nahm die Auszeichnung im Namen der PPWSA an und erklärte, dass seine Organisation damit in die Klasse der weltweit führenden Wasserversorgungseinrichtungen aufrückt. Dadurch werde die Motivation gestärkt, die zukünftigen Ziele zu erreichen. „Mein Team wird durch diesen angesehenen Preis darin bestärkt, unsere Mission fortzusetzen, die darin besteht, die Inkassoeffizienz zu erhöhen, die Wasserregulierung zu verbessern und ständig Wasser zu einem erschwinglichen Preis zu liefern. Unsere Gesellschaft kann dies mit einem guten Management und durch eine kostendeckende Arbeitsweise leisten, und dies, obwohl die Kosten, unter anderem für Strom, gestiegen sind“, erklärte er.

Mit dem „Stockholm Industry Water Award“ wird ein Wirtschaftszweig gewürdigt, der zu einem nachhaltigen Wassermanagement durch Senkung des Wasserverbrauchs und Abbau der Folgen für die Umwelt beiträgt. Er wird für Leistungen aus allen Wirtschaftszweigen verliehen. Der Preis wurde im Jahr 2000 von der Stockholm Water Foundation in Zusammenarbeit mit der Royal Swedish Academy of Engineering Sciences und dem World Business Council for Sustainable Development eingeführt. Die Verwaltung liegt bei dem Stockholm International Water Institute (SIWI). (SIWI Pressemitteilung)

(Frank Kürschner-Pelkmann)

Aktuelle Nachrichten aktuelles-Archiv

Robert Koldewey — und die Ausgrabungen in Babylon
-- 10.08.2016

>> Mein Wecker tickt babylonisch — Noch heute richten wir uns nach der babylonischen Zeitmessung und leben nach ihrer Einteilung in Stunden und Minuten
-- 25.01.2016

>> Religiöse Toleranz im alten Babylon? — Babylon, das war eine antike Großstadt, in der viele Götter angebetet wurden, sehr viele Götter. Konnte das gut gehen oder gab es permanent religiöse Konflikte?
-- 05.01.2016

>> Mit Sven Hedin in Babylon ... — 1916, mitten im Ersten Weltkrieg, hat der schwedische Reiseschriftsteller Sven Hedin die Ausgrabungsstätte von Babylon besucht
-- 22.12.2015

>> Babylon, Persien, USA ... — Glaube unter der Herrschaft des „Imperiums“
-- 02.12.2015

>> Nachhaltige Wassernutzung — Ein sorgsamer Umgang mit den knappen Wasserressourcen der Welt erfordert umfassende Konzepte zur Reduzierung des Verbrauchs und zur Verminderung der Schadstoffbelastung
-- 29.07.2014

>> „Wie unendlich gemütlich war es einst ...“ — Unser Verständnis vom Weihnachtsfest ist ganz wesentlich von Schriftstellern der vergangenen Jahrhunderte geprägt worden.
-- 15.01.2014

Copyright © 2014 Kürschner-Pelkmann

2008 Kürschner-Pelkmann