Frank Kürschner-Pelkmann

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aktuelles --- 19.07.2010 ---

Vorteile gut geplanter Staudämme für die lokale Bevölkerung

Titelseite ders Berichts

Vor 10 Jahren hat die "World Commission on Dams" die ökonomischen, sozialen und ökologischen Folgen des Baus von Staudämmen systematisch analysiert und daraus umfassenden Empfehlungen für den zukünftigen Staudammbau entwickelt. Die internationale Organisation „International Rivers“, die sich für einen ökologisch und sozial verträglichen Umgang mit Flüssen engagiert, hat jetzt einen Bericht zur Umsetzung dieser Empfehlungen veröffentlicht, die den Titel „Protecting Rivers and Rights“ trägt.

„International Rivers“ ist zum Ergebnis gekommen, dass in einer ganzen Reihe von Ländern die Empfehlungen der Kommission zur Grundlage für die Debatte über und die Planung von Staudämmen gemacht worden ist. Demgegenüber gibt es bei der Staudamm-Industrie und bei der Weltbank große Defizite im Blick auf die Umsetzung der Empfehlungen, obwohl sie an der Arbeit der Kommission beteiligt waren. In den Fallbeispielen wird deutlich, dass die Empfehlungen der Kommission eine solide Grundlage dafür bilden, die Menschenrechte der betroffenen Bevölkerung zu schützen und eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.

Bei einem Staudammprojekt in Swasiland ist es zum Beispiel gelungen, dafür zu sorgen, dass die lokale Bevölkerung echte Vorteile aus dem Vorhaben zieht und nicht lediglich für entstandene Schäden kompensiert wird. Vor allem dank der hartnäckigen Verhandlungen der Führer der lokalen Bevölkerung hat sie als Teil des Projektes nun Wasser, Elektrizität und neue Jobs. Auch die örtliche Landwirtschaft und die Gesundheitsversorgung haben von dem Vorhaben profitiert.

Mehr Informationen über den Bericht und die Möglichkeit, ihn herunterzuladen, finden Sie auf der Website von International Rivers.

(Frank Kürschner-Pelkmann)

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