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aktuelles --- 08.09.2005 ---

Kritik an internationalen Wasserkonzernen

„Es ist unerlässlich, dass sich Menschen zusammenschließen, um das Menschenrecht auf Wasser zu schützen, und den Bestrebungen von Unternehmen zu widerstehen, mit dem Wasser etwas zu einer Ware zu machen, was grundlegend wichtig für das menschliche Leben ist.“

So begründet Kathryn Mulvey gegenüber „Inter Press Service“ ihr Engagement gegen die Privatisierung der Wasserversorgung. Sie ist Exekutivdirektorin der Nichtregierungsorganisation „Corporate Accounatibilty“ und äußerte sich eine Woche vor Beginn der UN-Vollversammlung in New York vom 14.-16. September, bei der es um eine Zwischenbilanz für das Erreichen der Millenniumsziele geht.

Diese Ziele waren 2000 von den Regierungschefs der UN-Mitgliedsstaaten verabschiedet worden. Bis 2015 soll u. a. die Zahl der Armen auf der Welt halbiert werden, ebenso die Zahl der Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. Kathryn Mulvey fürchtet aber, dass die Zahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser sich bis 2025 auf 1,8 Milliarden Menschen erhöhen wird, heute sind es etwa 1,2 Milliarden.

Mulvey erwartet nicht, dass internationale Wasserkonzerne wie Suez und Flaschenwasser-Produzenten wie Coca-Cola die globalen Wasserprobleme lösen können, im Gegenteil: „Um voranzukommen auf dem Weg zu einem Zugang zu sauberem Wasser für alle Menschen, müssten wir zunächst das unverantwortliche und gefährliche Handeln von Unternehmen wie Suez und Coke bekannt machen und in Frage stellen.“

Einen ausführlichen Beitrag zu dieser Thematik finden Sie auf Englisch unter: http://www.ipsnews.net

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