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aktuelles --- 13.10.2005 ---

Weltvereinigung für Christliche Kommunikation vor grundlegenden Veränderungen

Der Zentralausschuss der „World Association for Christian Communication“ (WACC) hat beschlossen, Strukturen und Sitz der Organisation zu verlegen. Bei seiner Sitzung vom 1.-6. Oktober 2005 in der Nähe der Stadt Brighton in Ost-Sussex traf das internationale Gremium weit reichende Entscheidungen. Der bisherige Zentralausschuss wird als höchstes Entscheidungsgremium ersetzt werden durch einen Vorstand mit Präsident/in, Schatzmeister/in, Generalsekretär/in und 16 gewählte Vertreter/innen aus den 8 Regionen.

Innerhalb des Generalsekretariats werden der „Regional Development Sector“ und das „Global Studies Programme“ zu einer einzigen Abteilung zusammengeschlossen. Auf diese Weise soll der Weg dafür eröffnet werden, globale und regionale Programme in den Bereichen Studien, Ausbildung, Aktivitäten und Ressourcen zu den unterschiedlichen Kommunikationsthemen noch stärker aufeinander zu beziehen.

Der neue Vorstand hat „Kommunikation für Frieden und soziale Gerechtigkeit“ als Thema für den nächsten WACC-Kongress gebilligt. Dieser Kongress wird 2008 in Kapstadt/Südafrika, stattfinden und den WACC-Mitgliedern und -Partnern aus sozialen Bewegungen in aller Welt die Möglichkeit geben, über aktuelle Anliegen und Prioritäten zu diskutieren.

Außerdem optierte der Vorstand dafür, das globale WACC-Generalsekretariat von London in Großbritannien nach Toronto in Kanada zu verlegen. Das WACC-Büro befindet sich seit der Gründung 1968 in Großbritannien. Der Umzug wird zu einer signifikanten Verminderung der administrativen Kosten führen und damit mehr Mittel für die WACC-Prioritäten im Kommunikationsbereich frei machen.

Der WACC-Zentralausschuss wählte Dr. Musimbi Kanyoro (Kenia) und Piet Halma (Niederlande) für eine zweite dreijährige Amtszeit als Präsidentin und Vizepräsidenten. Rev. Cheon Young-Cheol (Korea) wurde zum Schatzmeister gewählt und Amany Latif (Ägypten) zur Sekretärin der Weltorganisation.

Zu den WACC-Programmprioritäten für die nächsten zwei Jahre werden gehören: „Christlicher Fundamentalismus und die Medien“, „Medien und Geschlechtergerechtigkeit“, „Kommunikation für Frieden und soziale Gerechtigkeit“ sowie „HIV/Aids und Stigmatisierung in der Kommunikation“. Weitere Informationen zu WACC unter: www.wacc.org.uk

(Frank Kürschner-Pelkmann)

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