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aktuelles --- 25.10.2005 ---

Weltbank entdeckt staatliche Aufgaben neu

Der Privatsektor hat die Lücke nicht schließen können, die zurückgehende staatliche Investitionen beim Ausbau der Infrastruktur in Lateinamerika und der Karibik hinterlassen haben, und es ist erforderlich, staatliche Investionen zu fördern.

Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie der Weltbank und der Inter-Amerikanischen Entwicklungsbank (IDB) zum Thema „Infrastructure in Latin America and the Caribbean: Recent Developments and Key Challenges“, die Ende August 2005 veröffentlicht wurde.

“Nachdem die Weltbank über viele Jahre massiv die Privatisierung staatlicher Bereiche gefordert und gefördert hat, muss sie nun die Grenzen dieses Ansatzes eingestehen“,

schreibt Frank Kürschner-Pelkmann in einem Beitrag für die Ausgabe 20/2005 der Zeitschrift Entwicklungspolitik.

Auch wenn sich der Weltbank-Bericht darum bemühe, positive Ergebnisse der bisher erfolgten Privatisierungen herauszustellen, wird eingeräumt, dass die lateinamerikanische Öffentlichkeit die Privatisierungspolitik weitgehend ablehnt. Zum Abbau dieser Ablehnung werden von der Weltbank u. a. verstärkte PR-Initiativen empfohlen. Der Autor des Beitrags kommt zum Ergebnis, dass die Weltbank zwar Fehler bisheriger Privatisierungsvorhaben einräumt, aber nicht bereit ist, eigene Irrtümer einzugestehen und zu analysieren.

(Frank Kürschner-Pelkmann)

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