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aktuelles --- 27.10.2005 ---

Gefahren durch Klimaveränderungen für Afrika

Die globalen Klimaveränderungen haben auf den afrikanischen Kontinent besonders gravierende Auswirkungen. Dies ist das Ergebnis einer Konferenz in Südafrika Mitte Oktober 2005.

Wüste

Forschungsergebnisse der Universität von Witwatersrand haben ergeben, dass die Durchschnittstemperaturen sich im 20. Jahrhundert deutlich stärker erhöht haben als jemals in den letzten tausend Jahren. Das trifft vor allem die Landwirtschaft hart. Es wird erwartet, dass sich zum Beispiel im ohnehin niederschlagsarmen Westen Südafrikas die Maisernten in den kommenden Jahren um 20% vermindern werden. In vielen anderen afrikanischen Ländern werden ebenfalls die Dürreperioden weiter zunehmen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass 40% der Afrikanerinnen und Afrikaner mit weniger als einem Dollar am Tag überleben müssen, und ihre Existenz bei Missernten oder durch andere Katastrophen besonders stark gefährdet ist.

Es sind, so wurde bei der Konferenz deutlich, viele andere Ergebnisse der Klimaveränderungen zu befürchten. Zum Beispiel schmilzt das Gletschereis des Kilimandscharo, der so einen erheblichen Teil seiner Attraktivität für Touristen verliert. In Südafrika muss damit gerechnet werden, dass sich durch die höheren Temperaturen die Zahl der Malariafälle bis 2020 vervierfachen wird. Die Korallenriffe vor der Küste Ostafrikas gehen zunehmend verloren, weil die Meerestemperatur rasch ansteigt.

Angesichts solcher Entwicklungen fordern Regierungen und soziale Bewegungen in Afrika von den Industriestaaten eine Klimapolitik, die eine weitere Erwärmung unseres Globus verhindert.

(Frank Kürschner-Pelkmann)

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