Frank Kürschner-Pelkmann

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aktuelles --- 28.10.2007 ---

Wasser: Menschenrecht oder Ware?

Titelseite der Zeitschrift Frauenrat

Die Ausgabe 5/2007 der Zeitschrift „Frauenrat“ des „Deutschen Frauenrates“ hat das Schwerpunktthema „Wasser“. In mehr als einem Dutzend Beiträgen wird eine Vielfalt von Wasser-Themen behandelt, wobei die Perspektive von Frauen im Mittelpunkt steht. Marlies Brouwers schreibt im Editorial:

Wasser ist die Quelle des Lebens. Es ist eines unserer kostbarsten Lebensmittel, ohne Wasser verdursten wir, aber kommt zu viel davon, ertrinken wir ... Aber die Konflikte werden in Zukunft zunehmen, denn sauberes Wasser wird ein immer knapperes Gut auf der Erde. Und immer wieder sind es Frauen, die die drohende Gefahr frühzeitig erkennen. Sie werden zu Wasser-Schützerinnen, Globalisierungskritikerinnen, Aktivistinnen in Wasserverbesserungs-Projekten und Staudamm-Bekämpferinnen.

In einem einleitenden Beitrag des Heftes stellt Christine Bauhardt dar, dass Wasser global eine Gender-Frage ist. Marianne Lange schildert, warum die Armen in Ghana im am meisten für Trinkwasser bezahlen und porträtiert dann die Wasser-Aktivistin Jane Amerley Oku in Accra. Christina Deckwirth vermittelt gut verständlich, wie der Wassersektor in vielen Ländern der Welt immer stärker liberalisiert und privatisiert wird und welche Folgen dies hat. In weiteren Beiträgen von „Frauenrat“ werden Wasserkonflikte und Wasser-Aktivistinnen in verschiedenen Teilen der Welt vorgestellt. In einem Beitrag von Frank Kürschner-Pelkmann geht es um das Geschäft mit dem Flaschenwasser und Jan Stehle befasst sich am Beispiel eines chilenischen Staudamms mit den ökologischen und sozialen Folgen von Wasserkraftwerken.

Weitere Informationen über das Themenheft finden Sie auf der Website des Deutschen Frauenrates.

(Frank Kürschner-Pelkmann)

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