Frank Kürschner-Pelkmann

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aktuelles --- 20.01.2008 ---

Internationale Bevölkerungsprobleme untersucht

Titelseite von Bevölkerung & Entwicklung

Die Ausgabe vom Dezember 2007 des Informationsdienstes „Bevölkerung & Entwicklung“ kann jetzt von der Website der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen heruntergeladen werden. In einem ausführlichen Beitrag stellt Christina Kamp den „Bericht für die menschliche Entwicklung 2007/2008“ des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) vor, der das Thema „Den Klimawandel bekämpfen: Menschliche Solidarität in einer geteilten Welt“ hat. Christina Kamp schreibt u.a.:

Den Autoren zufolge verursachen die reichen Länder eine ökologische Schuldenkrise, deren Auswirkungen die Armen der Welt am frühesten - und am heftigsten - zu spüren bekommen werden. Die Entwicklungsländer sind zwar zunehmend an den globalen Emissionen beteiligt, doch die reichen Länder und zunehmend auch die Schwellenländer China und Indien sind immer noch mit großem Abstand führend bei der Anhäufung dieser CO2-Schulden ... Es müssen in der Gegenwart von allen Ländern Kosten getragen werden, die erst langfristig einen Nutzen erbringen. Dies wird politische Führungsstärke erfordern. Auch die führenden Entwicklungsländer müssen ihren Möglichkeiten entsprechend Verpflichtungen zur Emissionsreduzierung eingehen ... Wenn der Klimaschutz nicht sofort ernsthaft in Angriff genommen wird, werden in 20 oder 30 Jahren die Anpassungskosten für die ärmsten Länder untragbar werden, so die eindringliche Warnung von UNDP.

In einem weiteren Beitrag der Ausgabe stellt Frank Kürschner-Pelkmann die Ergebnisse der Weltkonferenz zur Müttersterblichkeit dar, die im Oktober 2007 in London stattfand. In dem Beitrag steht u.a.:

Auf keinem anderen Gebiet der Gesundheitsversorgung ist der Unterschied zwischen Arm und Reich so krass wie bei der Betreuung von Schwangeren und von Müttern bei der Geburt, wurde auf der Konferenz festgestellt. Die Folge ist, dass im südlichen Afrika jede 16. Frau durch Komplikationen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt eines ihrer Kinder stirbt. In den Industrieländern ist es jede 7.300ste Frau.

In weiteren Beiträgen von „Bevölkerung & Entwicklung“ berichtet Christina Kamp über eine Fachtagung zur sozialen Absicherung als Weg aus der Armut und über den „Social World Report 2007“. In einem abschließenden ausführlichen Beitrag stellt Frank Kürschner-Pelkmann die zunehmenden Flucht- und Migrationsbewegungen innerhalb des afrikanischen Kontinents dar. Als Grund diagnostiziert er „das wachsende Auseinanderklaffen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung zwischen den Ländern des Kontinents. Zwar gab es immer Unterschiede im Pro-Kopf-Einkommen, aber der Prozess des Auseinanderdriftens hat sich in den letzten Jahren beschleunigt. Unter den Bedingungen der Globalisierung wird eine verantwortungslose Regierungsführung mehr denn je ‚bestraft', und das heißt, dass Länder noch stärker von der internationalen Wirtschaft abgekoppelt werden.“

Sie können die Ausgabe vom Dezember des Informationsdienstes „Bevölkerung & Entwicklung“ hier als PDF-Datei herunterladen.

(Frank Kürschner-Pelkmann)

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