Frank Kürschner-Pelkmann

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aktuelles --- 11.08.2008 ---

Thema Wasser im Parlament

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Die Ausgabe 32/2008 der Wochenzeitung Das Parlament hat den Schwerpunkt "Wasser - der Grundstoff unseres Leben".

Auf 14 Seiten werden vielfältige Wasserthemen beleuchtet. Es geht unter anderem um die Auswirkungen von Wasserknappheit auf Frauen, das Engagement für “stille Örtchen“, den israelisch-palästinensischen Konflikt um das knappe Wasser der Region, wachsende Wasserversorgungsprobleme großer Städte, Ansätze zur Reduzierung des Wassereinsatzes in der Landwirtschaft und die Folgen der Übernutzung der Wasserressourcen in Südspanien für den Gemüseanbau. Die Ausgabe bietet einen guten Überblick über globale Wasserprobleme, ihre konkreten Auswirkungen in einzelnen Regionen der Welt sowie Ansätze zur Bereitstellung von ausreichend Wasser und Toiletten für alle Menschen.

Claudia Heine schreibt im Editorial der Ausgabe:

„In weiten Teilen Asiens oder Afrikas ist die Lösung leider so einfach nicht. Wassermangel ist dabei nicht immer eine Frage des reinen Vorhandenseins dieser Ressource, sondern oft eine Frage des Zugangs. Den meisten Entwicklungsländern fehlt das Potenzial, eine Infrastruktur aufzubauen, die es den Menschen ermöglicht, jederzeit Wasser zum Kochen und Waschen zur Verfügung zu haben. In diesen Ländern geht es nicht um Luxus, sondern ums nackte Überleben. Jeden Tag sterben Tausende Kinder an Krankheiten, die durch verschmutztes Trinkwasser entstehen. Zwar ist die Zahl derjenigen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, von über einer Milliarde auf rund 880 Millionen gesunken. Das sind aber immer noch 880 Millionen Menschen zu viel. Genauso bedeutend für die menschliche Gesundheit und Entwicklung ist die sanitäre Versorgung. 2,6 Milliarden Menschen haben keinen Zugang dazu.“

Frank Kürschner-Pelkmann analysiert in dem Beitrag "Volle Kraft zurück - Wasser als Ware" die Gründe für das Scheitern vieler Privatisierungsprojekte im Bereich der städtischen Trinkwasserversorgung.

In dem Beitrag stellt er fest:

„Auch global hat sich die Einschätzung der Privatisierungspolitik verändert. Selbst die Weltbank und die großen Wasserkonzerne haben eingesehen, dass solche Maßnahmen sich nicht gegen den Willen großer Teile der Bevölkerung durchsetzen lassen. Außerdem entwickelte sich der Traum vom schnellen Wassergeld nicht selten zu einem Albtraum von finanziellen Verlusten und Imageschäden. RWE hat sich inzwischen weitgehend aus dem internationalen Wassergeschäft zurückgezogen und Thames Water wieder verkauft. Die Konkurrenten Veolia und Suez haben ihr Engagement in Afrika, Lateinamerika und Asien - mit Ausnahme von China - drastisch reduziert.“

Die Beiträge der Themenausgabe können online gelesen werden auf der Internetseite das-parlament.de:

Thema der Woche: Volle Kraft zurück, Wasser als Ware


(Frank Kürschner-Pelkmann)

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