Ans regelmäßige Trinken denken – so gelingt’s

 

 

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Wasser ist Leben: Das wissen wir spätestens dann sehr genau, wenn uns so richtig der Durst packt. Leider meldet sich die Stimme in unserem Inneren, die uns sagt, dass wir etwas zu trinken benötigen, oft ziemlich spät. Darum schaffen es viele Menschen gar nicht, die mindestens erforderlichen 2,5 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich zu nehmen. Ungefähr 1 Liter kommt immerhin schon über die feste Nahrung herein, aber der Rest – und möglichst noch mehr! – muss getrunken werden.

 

Einfache Reminder für fleißige Schreibtischtäter

 

Der Alltag ist allerdings meistens derart stressig, dass das regelmäßige Trinken leicht in Vergessenheit gerät. Dann haben nicht nur alte Menschen mit Austrocknung zu kämpfen, sondern immer öfter auch jüngere Personen. In den Sommermonaten kann das zu einem echten Problem werden, mit Dehydrierung ist nicht zu spaßen. Menschen, die am Schreibtisch arbeiten, stellen sich am besten immer eine große Flasche Wasser und ein Glas direkt neben dem PC.

 

Wenn das Glas leer ist, wird sofort wieder nachgeschüttet. Eine leere Flasche muss direkt ersetzt werden. Manch einem fleißigen Schreibtischtäter nützt auch ein kleiner Aufkleber am Monitor, der ans Trinken erinnert. Solche kleinen Sticker eignen sich generell als wirksame Trinkerinnerung, ob am Armaturenbrett, in der Werkstatt oder im Sozialraum.

 

Anschauliche Trink-Erinnerung bei Live-Streams

 

Auch Zuschauer von Live-Streams im Internet verbringen oftmals Stunden am Stück gebannt vor den Bildschirmen und verfolgen die Action. Dieser Trend begann mit Computer- und Konsolenspielen (sogenannte Let’s plays) und hat sich längst auf große E-Sport-Turniere ausgeweitet. Vormals unbekannte Spieler, die einst im stillen Kämmerlein saßen, avancierten durch die digitale Live-Übertragung schon zu gefragten Stars.

 

Der Anbieter Twitch reagierte schnell auf diesen Trend. So gibt es inzwischen automatisierte Bots in den Chaträumen der einzelnen Streams, welche die Zuschauer (und Streamer) regelmäßig erinnern, zu trinken. Dabei wird praktischerweise auch die passende Menge genannt. Einfacher kann man kaum bei seiner Lieblingsbeschäftigung mit kostbarem Nass versorgt werden!

 

Das Zuhause mit kleinen Wasserfläschchen dekorieren

 

Wer sich viel zu Hause aufhält und sich dort häufig von einem Platz an den nächsten bewegt, der stellt kleine Wasserflaschen an seinen bevorzugten Orten auf. Eine gehört zum Beispiel auf den Couchtisch, eine auf die Küchenablage, eine andere auf die Waschmaschine. So blinkt an jeder Ecke eine Art Warnzeichen auf: Denk daran, zu trinken!

 

Natürlich sollten die Flaschen immer Wasser enthalten, Ausgetrunkene müssen sofort ersetzt werden.
Sich an dieses Ritual zu gewöhnen, wird vielleicht ein paar Tage dauern, aber dann entfaltet es eine hervorragende Wirkung. Selbstverständlich lässt sich das Konzept auch auf den Arbeitsplatz übertragen, zumindest dann, wenn die jeweilige Örtlichkeit dazu geeignet ist, Wasserfläschchen darin zu verteilen.

 

Digitaler Reminder mit hohem Anschauungswert

 

Im virtuellen Zeitalter besteht die zusätzliche Möglichkeit, sich per App an seinen täglichen Wasserkonsum erinnern zu lassen. Hierfür eignet sich beispielsweise das Programm Daily Water, das sich in sehr übersichtlichem und anschaulichem Gewand zeigt. Der Nutzer kann hier einstellen, wie groß seine Wassergläser sind und das Programm dann erinnert spielerisch daran, wieviel „Input“ noch fehlt.

 

Die Trinkgefäße werden grafisch dargestellt, alles wirkt hübsch spielerisch und doch trotzdem ernsthaft genug. Wer mag, der schaut sich seine Monats- und Wochenstatistiken an und macht sich anschließend darüber Gedanken, wie er sein Trinkverhalten noch mehr verbessern kann. Vielleicht stellt er aber auch fest, dass alles so ziemlich im Lot ist. Dann heißt es: Einfach so weitermachen wie bisher!

 

Schlaues Trinkprogramm mit individuellen Daten

 

Weil es sehr viele verschiedene Gratis-Apps auf dem Markt gibt, möchten wir an dieser Stelle noch eine weitere von ihnen erwähnen. Hydro errechnet den persönlichen Wasserbedarf jedes Users aus, nachdem das Programm die entsprechenden Daten erhalten hat. Damit lässt es sich also ganz gezielt und individuell arbeiten. Regelmäßige Benachrichtigungen erinnern nicht nur ans Trinken, sondern machen den Nutzer auch darauf aufmerksam, wenn er sein Tagesziel erreicht hat.

 

Wieder stehen verschiedene Gläsergrößen zur Wahl, sodass die tatsächliche Trinkmenge und nicht etwa irgendein geschätzter Wert in den Fokus gerät. Und dann wären da noch die obligatorischen Statistiken zu nennen, die über die vergangenen und aktuellen Trinkgewohnheiten informieren: Haben sich bereits Verbesserungen ergeben – oder muss ich noch kräftig an mir feilen?

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Unterwegs mit dem verschließbaren Lieblingsgefäß

 

Manche Leute befinden sich einfach ständig „On the Road“, sie sind mit einer funktionellen Trink-App ziemlich gut versorgt. Doch noch besser wäre es, ein verschließbares Trinkgefäß überall mit hinzunehmen, ganz egal, wohin der Weg auch führt. Dieses lässt sich nach Belieben auffüllen, ausspülen und wieder auffüllen. Das Gefäß sollte sich möglichst immer in Griffweite befinden, zum Beispiel in der Getränkehalterung neben dem Fahrersitz oder am Fahrradlenker. Es ist wirklich empfehlenswert, sich einen Trinkbecher auszusuchen, der optisch ansprechend wirkt.

 

Denn das Auge isst nicht nur mit, sondern es hat auch beim Trinken ein Wörtchen mitzureden. Was schön aussieht, das schmeckt gefühlt einfach besser! So wird das regelmäßige Trinken zu einer lieben Gewohnheit, die sich nach einigen Wochen nicht mehr missen lässt. Sicher wird Ihnen die eine oder andere Möglichkeit gefallen, den Flüssigkeitskonsum deutlich zu steigern. Wir möchten noch daran erinnern, dass dem menschlichen Körper pures Wasser besonders guttut, vielleicht hin und wieder mit etwas Fruchtsaft vermischt oder in Form von Tee – und ohne Industriezucker.