Der eigene Pool im Garten – worauf muss ich achten?

 

 

Der eigene Pool im Garten ist ein Traum, den sich in der heutigen Zeit immer mehr Menschen erfüllen. Sie schaffen damit einen neuen Bereich im Grünen, der sich vielfältig nutzen lässt. So können Sie in dem Becken zum Beispiel sportlich aktiv sein. Es bietet sich für regelmäßige Schwimmeinheiten an. Auch für Tauchübungen oder Gymnastik ist der Pool der richtige Ort. Familien mit Kindern nutzen den eigenen Pool im Garten am liebsten an heißen Tagen im Jahr.

 

Dann stellt das herrliche kühle Nass eine willkommene Erfrischung dar. Praktischerweise müssen Sie mit dem eigenen Pool im Garten keine lange Anreise ins Freibad, an den Strand oder ins Schwimmbad auf sich nehmen, um sich ein wenig abzukühlen. Oder Sie laden die Freunde zu einer ausgelassenen Poolparty ein, um ein paar lustige Stunden im Kreis der Liebsten zu verbringen. Nach dem Planschspaß im Wasser legen Sie sich auf die Gartenliegen und lassen sich von der Sonne verwöhnen.

 

So leicht gelingt der Traumurlaub im eigenen Garten. Doch damit das Gartenbecken auch zu Ihren Anforderungen passt, müssen Sie im Vorfeld einige Überlegungen anstellen. Dabei werden unter anderem der Preis, die Ausmaße, das Material und der Verwendungszweck berücksichtigt. Auf diese Weise finden Sie schon bald Ihren Lieblingspool für den Garten, an dem Sie lange Zeit Freude haben werden.

 

Welche Maße sollte der Pool im eigenen Garten haben?

 

Die Pools für den Garten sind in unterschiedlichen Größen zu haben. Hier entscheidet zum einen das Platzangebot, das Ihnen im heimischen Grün zur Verfügung steht, und zum anderen der persönliche Geschmack. Sind Sie häufiger alleine im Pool oder soll der Pool von mehreren Personen genutzt werden, zum Beispiel der gesamten Familie? Für eine Person reicht eine Breite von etwa 2,5 Metern beim Schwimmen aus. Wenn Sie mit dem Partner gemeinsam Bahnen ziehen wollen, sollte das Becken etwa 4 Meter breit sein.

 

Die meisten Pools, die rechteckig geschnitten sind, weisen die Maße von 8 x 4 Metern auf. Bei runden Gartenpoolanlagen hat sich ein standardmäßiger Durchmesser von mindestens 4 Metern durchgesettz. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Tiefe des Pools gelegt. Hier stellt sich die Frage der Nutzung. Planen Sie, bestimmte Unterwasserübungen durchzuführen? Oder betreiben Sie Wassergymnastik. Eine Tiefe von 1,35 Metern ist hier meist zu wenig. Wer auf einen Wert von 1,50 Metern setzt, der profitiert von mehr Auftrieb durch das Wasser.

 

Wo sollten Sie den Pool im Garten aufstellen?

 

Wählen Sie möglichst einen sonnigen Ort. Hier erwärmt sich das Wasser besonders schnell. Außerdem ist auf ein ausreichender Abstand zu Sträuchern und Bäumen zu achten. Diese werfen nicht nur kühlen Schatten, sie verursachen auch die Blätter und Co im Wasser. Es bietet sich an, den Pool nah am Haus aufzubauen, damit Sie den im Wasser spielenden Nachwuchs stets im Auge haben.

 

Aus welchen Materialien besteht der Gartenpool?

 

Das Material ist ein entscheidender Faktor beim Gartenpool kaufen. Schließlich soll das Becken auch mehrere Sommer lang durchhalten. In der Auswahl der Pools entdecken Sie unter anderem Modelle

 

  • aus Kunststoff
  • aus stabilem Blech,
  • mit Stahlmantel,
  • aus Stahlrohren,
  • aus Plastik,
  • aus Holz oder
  • zum Aufblasen.

 

Jede dieser Ausführungen hat gewissen Vorzüge und unterscheiden sich preislich teilweise deutlich voneinander. Das Planschbecken als Plastikschwimmbecken ist die wohl günstigste Anschaffung. Sie finden die Modelle in runder Form, in eckig und in oval. Vergleichsweise wird hier weniger Wasser benötigt, außerdem sind diese Teile schnell aufgebaut. Legen Sie Wert auf strapazierfähige sowie schadstofffreie Materialien und darauf, dass der Kunststoff ohne Weichmacher auskommt. Besonders wichtig für lange Lebensdauer sind stabile Ventile.

 

Es ist aber zu beachten, dass diese Becken – auch in Bezug auf die Größe – eher auf Kinder ausgerichtet sind. Mit stabilerem Aufbau und mehr Nutzungsmöglichkeiten kann ein Stahlrahmenbecken überzeugen. Das Gestellt des Beckens wird von einem Stahlrohr gebildet. Die Wände hingegen weisen Kunststoff auf. Wie die Plastikbecken sind auch diese Modelle freistehend. Echte Klassiker sind die Becken mit Stahlwand. Diese weisen drei Elemente auf, einen Mantel aus Stahl, den Handlauf und das Bodenprofil. Wer hier auf Langlebigkeit Wert legt, der greift zu einem Becken, dessen Mantel feuerverzinkt und mit Schutzlack versehen ist.

 

Mit dem PVC Handlauf bringen Sie die Poolfolie am oberen Beckenrand an. Das Bodenprofil stellt den Abschluss am unteren Beckenrand dar. Diese Schwimmbecken sind als Einbaubecken entworfen. Mit langer Lebensdauer und niedrigem Pflegebedarf punkten die Holzpools. Sie erfordern allerdings ein solides Fundament und sind in der Anschaffung ebenfalls nicht günstig. Dafür passen sich die unterschiedlichen Varianten aus Holz gut an die Umgebung an und sorgen für eine angenehme Naturverbundenheit im Garten. Zum Thema Wassersparen im Garten gibts hier ein paar Tipps.

 

Mit welchen Kosten ist beim Pool kaufen zu rechnen?

 

Beim Kauf eines Pools sind diverse Faktoren zu berücksichtigen. Neben den reinen Anschaffungskosten für die Becken wird auch der Einbau in Rechnung gestellt. So ist es bei vielen Modellen nötig, mit einem kleinen Bagger ein Fundament auszuheben. Wer hier nicht die Experten ranlassen will, der spart Geld und wird selbst tätig. Auch für den Aufbau müssen Sie entweder eigene Zeit und Mühen oder Zusatzkosten mit einplanen.

 

Das Thema Sicherheit ist hier besonders wichtig. Werden Sie nur tätig, wenn Sie sich mit dem Einbau auskennen. Achten Sie bei der Installation des Gartenpools zudem darauf, dass oberirdisch ein erhöhter Rand aus dem Erdreich schaut. Planen Sie ausreichend Zeit für den Aufbau auf. Mitunter dauert es bis zu vier Wochen. Vor dem ersten Bad im Wasser muss der Gartenpool einer Desinfektion unterzogen werden.

 

Die Kosten sind abhängig von der Art des Gartenpools

 

Wie teuer der Pool selbst ist, hängt ab von der Poolvariante, die Sie Wählen. Planschbecken-Pools gibt es schon für niedrige Beträge, einfache Modelle der großen Pools sind etwa ab 300 Euro zu haben. Das Sortiment der Mittelklasse-Pools beginnt etwa bei 800 Euro. Für die günstigsten Aufstellbecken sind etwas 1.000 Euro einzuplanen. Rundbecken mit einer Stahlwand, die eine Tiefe von etwa 1,20 Metern aufweisen, stellen Sie ohne Versenkung auf und sparen somit an Arbeitsaufwand.

 

Für die Eigenmontage besorgen Sie sich im Baumarkt ein hochwertiges Installationsset. Fertigpools sind ein wenig teurer. Hier müssen Sie etwas 5.000 Euro durchschnittlich bereithalten. Sie sind als Fertigbecken aus glasfaserverstärktem Kunststoff entworfen. In diesem Fall ist eine Ausschachtung im heimischen Grün zwingend erforderlich. Anbei ein Ratgeber zur Bewässerung im Garten.

 

Denken Sie an die Folgekosten

 

Wer einen Gartenpool kauft, der sollte die Folgekosten nicht unterschätzen. Denn für die regelmäßige Wartung des Beckens ist ebenfalls Geld einzuplanen. Zudem benötigen Sie gegebenenfalls verschiedenen Algenmittel. Und auch Reparaturen am Becken fallen von Zeit zu Zeit an. Bezüglich der Abdeckung lohnt es sich, auf hochwertige und damit kostenintesivere Modelle zu setzen. Diese verhindert nicht nur die Verschmutzung des Wassers, sondern auch das Auskühlen des Wassers. Moderne und etwas teurerer Ausführungen der Abdeckungen sind mit Solarmodulen ausgestattet, die das Wasser im Becken durch die Sonnenenergie erwärmen.

 

Die Luxusvariante: Pools aus Edelstahl

 

Die Luxusvariante unter den Pools stellen die Modelle aus Edelstahl dar. Diese kosten etwa mindestens 20.000 Euro. Dafür überzeugen sie mit einer edlen Optik und speichern Temperaturen sehr gut. Auch die Reinigung der Becken aus Edelstahl gelingt vergleichweise leicht.

 

Welches Zubehör wird für den Pool benötigt?

 

Damit der Pool im Garten auch hohe Wasserqualität aufweist und optimal nutzbar ist, werden verschiedenen Zubehörteile benötigt. Ganz entscheidend ist dabei eine hochwertige Pumpe für das Wasser. Diese stellt die hohe Wasserqualität sicher und siebt die Flüssigkeit aus. Außerdem sollten Sie auf eine stabile Leiter für den Einstieg in das Wasser setzen. Gerade in nicht ganz so heißen Sommern bietet sich die Nutzung einer Poolheizung an. Weitere Basics sind darüber hinaus:

 

  • Sandfilteranlage,
  • Kescher und
  • Abdeckung.

 

Wie lässt sich der Pool im Garten pflegen?

 

Damit Sie sich lange an einem hochwertigen Pool erfreuen können, ist die richtige Pflege von großer Bedeutung. Wer sich nicht regelmäßig um seinen Gartenpool kümmert, der wird schon bald eine nachlassene Wasserqualität bemerken. Eine Grünfärbung und Algenbildung im Wasser und an den Beckenrändern ist die Folge. Und sollte es soweit sein, macht das Baden keine Freude mehr. Doch das muss nicht sein. Mit verschiedenen Mitteln gehen Sie gegen dieses Ärgerniss vor. Zunächst ist es wichtig, regelmäßig Fremdkörper von außen zu entfernen.

 

Das können zum Beispiel Blätter sein, die an der Wasseroberfläche schwimmen, oder heruntergefallene Tannennadeln und Äste. Zum Rausfischen nehmen Sie einen Kescher mit langem Griff zur Hand. Tipp: Verschiedenen Verschmutzungen können Sie vorbeugen, indem Sie Ihre Füße vor dem Baden im Pool abwaschen. So kommen weniger Fremdkörper in das Wasser. Wichtig ist darüber hinaus, dass Sie den Pool mit einer hochwertigen Filteranlage ausstatten. Greifen Sie am besten zu einer vollwertigen Sandfilteranlage. Auch wenn dieses Modell im Vergleich zu anderen Varianten in der Anschaffung ein wenig teurer ist, lohnt sich die Investition langfristig.

 

Denn die Sandfilteranlagen überzeugen mit einer starken Leistung und mit niedirgerem Wartungsaufwand. Bei schlechtem Wetter mit starkem Regen oder wenn Sie in der Ferienzeit ein paar Urlaubstage in der Fremde einplanen, sollten Sie bestimmte Vorkehrungen treffen. Ziehen Sie eine Schutzplane heran, mit der Sie den Swimmingpool abdecken. Für eine gründliche Reinigung des Pools setzen Sie auf einen speziellen Poolsauger. Hier empfiehlt sich für Teichbesitzer auch ein Teichschlammsauger, der in beiden Becken eingesetzt werden kann.