Spinnfischen für Anfänger: Wichtige Tipps für Beginner

 

 

Das Angeln mit Kunstködern erfreut sich sehr großer Beliebtheit. Dafür sorgen unter anderem auch die vielen Angel-Influencer auf YouTube, die mit aufregenden Fängen von Raubfischen auf sich aufmerksam machen. Die Jagd auf Hecht und Co. Ist natürlich deutlich spannender als der Ansitz auf Rotfedern und Brassen. Deswegen probieren viele Angel-Freunde die Technik mit den Kunstködern aus. Doch wenn der kapitale Fang ausbleibt, kann das sehr schnell frustrierend sein. Denn nach unserer Erfahrung ist es deutlich schwieriger, Fische mit Kunstködern zu überlisten, im Vergleich zum Ansitz mit Naturködern. Denn dieser Leckerbissen für Fische erledigt sehr viel der Arbeit von sich alleine. Kaum ein Fisch kann einem schmackhaften Wurmbündel widerstehen. Doch warum sollte ein Wasserbewohner auf ein Stück Blech beißen? Also auf einen Spinner beziehungsweise einen Blinker? Diese Art zu angeln erfordert in unseren Augen viel mehr Arbeit.

Wir geben dir sehr gerne ein paar Tipps und Hinweise mit auf den Weg, wie deine ersten Versuche vom Spinnfischen ein Erfolg werden! Genau wie beim Ansitz musst du ja auch sehr viel Geduld mitbringen. Du darfst nicht erwarten, dass du deinen Spinner zehn mal auswirfst, wieder einholst und auf einmal ein Hecht am Haken hängt. Das wäre eine Illusion beziehungsweise ein purer Glücksfall. Beim Spinnfischen ist Geduld genauso wichtig wie beim Angeln mit Naturködern. Allerdings handelt es sich hier um einen sehr viel aktiveren Fang-Prozess. Denn du musst die Angel natürlich immer wieder auswerfen und einholen. Es ist wirklich Geschmackssache, welche Art zu Angeln mehr Spaß macht. Wichtige Tipps zum Thema Spinnfischen für Anfänger erklärt. Dem einen macht der gemütliche Ansatz viel mehr Spaß, die anderen sind ein bisschen hibbeliger und wollen lieber aktiver zur Tat schreiten beim Fischfangen. Das soll jeder Angler für sich selber entscheiden. Hier muss einfach jeder seine favorisierte Technik finden. Praktisches Zubehör zum Spinnfischen kannst du zum Beispiel hier finden.

 

Beim Spinnfischen musst du allerdings auch deutlich größere Gesetzeshürden überwinden. Dieser Ratgeberbeitrag ist in keiner Weise eine verbindliche Rechtsberatung, wir möchten dir lediglich ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Das Angeln auf Raubfisch erfordert immer einen Angelschein! Beim Friedfischangeln musst du unter Umständen nur die Fischereiabgabe zahlen. Doch beim Angeln auf Raubfisch benötigst du definitiv den Angelschein, welcher häufig auch eine Prüfung erfordert. Spinnfischen ohne Angelschein würden wir niemandem empfehlen – das kann unglaublich teuer werden! Und davon möchtest du natürlich lieber absehen. Das Blinkern ist wie du bereits merkst eher etwas für fortgeschrittene Angler. Trotzdem geben wir unseren Lesern auch sehr gerne ein paar Tipps für Anfänger mit auf den Weg. Ein wichtiger Unterschied zum Ansitz ist auch, dass du häufiger die Stelle wechselst. Denn am besten funktioniert das Spinnfischen in unseren Augen vom Boot aus. So kannst du die lukrativsten Stellen, wo sich die Räuber aufhalten, Null-Komma-Nichts ansteuern und beangeln. Interessant für Neulinge: Was sind Kunstköder überhaupt?

 

Tipps für Kunstköder-Neulinge: Hechte lauern häufig an Schilfsrändern und in Seerosenfeldern!

 

Ein Hecht hält sich häufig am Schilfsrand auf. Auch am Seerosenfeld lässt der Räuber sich gerne blicken. Doch mitten auf dem See irgendwo im nirgendwo brauchst du natürlich nicht stundenlang deinen Spinner durchs Wasser schleudern. Hier solltest du wenn schon dann mit einem Echolot arbeiten. Um den Untergrund zu erforschen und interessante Hotspots zu entdecken. Wenn du das Spinnfischen vom Ufer aus betreibst, geben wir die als Beginner gerne noch den folgenden Tipp mit auf den Weg: versuche auch hier die Stelle häufig zu wechseln! Vom Ufer aus lohnt sich meistens das Spinnfischen vom Steg aus in der Nähe von Boden. Hier kannst du hin und wieder definitiv den einen oder anderen Hecht überlisten, aber auch gerade Barsche sind in den Häfen Deutschlands sehr weit vertreten. Was die Zielfische zum Thema Spinnfischen anbetrifft, so sind Hechte, Barsche und Zander die häufigsten Vertreter, die du landen wirst. Wenn wir vom Angeln in deutschen Seen ausgehen.

 

Es kommt natürlich auf die Region an. Angelst du weiter südlich, dann können auch viele Forellen auf dich warten. Forellen mit dem Spinnfischen zu überlisten macht auf jeden Fall auch sehr viel Spaß. Denn das ist die wesentlich simplere Methode als das etwas verkopfte Fliegenfischen. Aber das ist natürlich ein anderes Thema. Spinnfischen für Beginner – unsere wichtigsten Tipps. Geduld brauchst du genauso wie beim Ansitz. Das Angeln mit Spinner fühlt sich sogar meistens nach mehr Arbeit an. Einfach weil du den Köder immer wieder auswerfen und einkurbeln musst. Natürlich ist auch die Technik, wie du den Spinner führst, entscheidend. Manche Leute lassen ihn erst auf den Grund absinken und ziehen ihn dann ein. Andere Angler versuchen ihn im mitteltiefen Wasser schwimmen zu lassen. Im Sommer kann es definitiv auch Sinn machen, den Spinner weit oben einzukurbeln, da häufig Fische auf Grund von Sauerstoffmangel auch mal näher an der Wasseroberfläche sind.

 

Beginner-Hinweise zum Spinnangeln: Mit der Tiefe variieren!

 

Hier kannst du also auch in Sachen Tiefe ein wenig variieren. Eine ähnliche Art zu Fischen, die mit dem Spinnfischen nicht verwechselt werden darf, ist das Angeln auf Gummifisch. Hier wifst du ebenfalls einen Kunstköder aus und ziehst ihn immer wieder ein. Hier ist die Führungstechnik aber noch wichtiger. Denn du versuchst, mit dem Gummifisch ein wirklich echtes kleines Tierchen nachzuahmen. Der Spinner wirkt in erster Linie auf das Seitenlinienorgan der Fische. Durch die Rotationsbewegungen bekommen sie nämlich Wind vom Köder, schwimmen dort hin und durch das glitzern denken sie, dass es sich um einen echten Beutefisch handelt.

 

Beim Angeln mit dem Gummifisch musst du aber deutlich mehr Arbeit reinstecken. Hier musst du wirklich ein kleines Fischchen nachahmen, um erfolgreich angeln zu können. Zander gehen sehr gerne auf Gummifisch. Aber auch auf einen Spinner, also brauchst du das nicht unbedingt probieren. Wobbler währen definitiv auch zum Thema Kunstköderangeln zu nennen. Aber das ist wiederum ein Thema für sich. Auf jeden Fall hoffen wir sehr, dass dir unsere Tipps für Beginner für das Spinnfischen weitergeholfen haben. Petri Heil und viel Erfolg beim Raubfischangeln! Nicht den Angelschein vergessen. Ebenfalls lesenswert: Wie viele Angelruten braucht man eigentlich?