Trinkflaschen

Genügend Wasser zu trinken gestaltet sich für viele Menschen in der heutigen Zeit als sehr schwierig. Dabei kann es helfen, stets eine Wasser Trinkflasche bei sich zu haben, um in jeder Situation gut vorbereitet zu sein.

Auf Plastikflaschen sollte allerdings, wenn möglich, verzichtet werden, da sie negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben können. Welche Materialien man stattdessen in Erwägung ziehen sollte und welche Vor- und Nachteile bestimmte Wasserflaschen haben, klären wir in diesem Beitrag.

 

So viel Wasser sollte man trinken

Das Trinken von purem Wasser hat viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit und das Wohlbefinden. Wer viel Wasser trinkt spült Giftstoffe aus dem Körper, hat ein besseres Hungerempfinden und auch die Haut und Haare profitieren von einem hydrierten Körper.

Trotzdem gestaltet es sich im Alltag für viele Menschen schwer, stets und überall zu trinken. Folgen sind Kopfschmerzen, Müdigkeit und ein fahles Erscheinungsbild. Um seinen Wasserhaushalt zu füllen, sollte man daher nach Angaben der WHO und anderen Richtwerten etwa 2 bis 3 Liter Wasser pro Tag trinken.

Gerade große Menschen oder Leute mit einem sehr hohen Energieverlust – beispielsweise durch viel Sport – sollten sich mindestens an diese Mengen halten. Dass viele nur etwa die Hälfte dieser Menge trinken, mag am Stress im Alltag liegen oder daran, dass diese Gewohnheit sich noch nicht in den üblichen Tagesablauf etabliert hat.

 

Die richtige Trinkflasche finden

Damit man stets genügend Wasser trinken kann, lohnt es sich immer eine eigene, auffüllbare Wasserflasche mit dabei zu haben. Je nach Bedürfnissen können Größe, Materialien und andere Kriterien wichtig sein, um die Flasche tatsächlich stets und überall mit sich tragen zu können.

Neben den Materialien, die einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit unseres Trinkverhaltens haben, bestimmen auch andere Faktoren die Praktikabilität einer Wasser Trinkflasche.

Beachten sollte man beispielsweise den Trinkverschluss. Gerade in stressigen Situationen sollte dieser mit einer Hand zu öffnen und zu schließen sein, aber ansonsten natürlich vollkommen dichthalten, um Dokumente o.ä. in der Tasche zu schützen.

Auch sollte der Verschluss spülmaschinentauglich sein, damit die Verbreitung von Keimen durch eine gründliche Reinigung weitestgehend eingedämmt werden kann.

Wasser Trinkflasche beim Sport

In Sachen Verschluss hat sich vor allem der Einhand-Druckverschluss als praktisch erwiesen. Diesen findet man beispielsweise bei der beliebten Nalgene Trinkflasche.

Neben dem passenden Verschluss, sollte außerdem die richtige Größe der Flasche ausgewählt werden. Diese richtet sich vor allem danach, wie viel man am Tag an Gewicht mit sich herumtragen kann bzw. will.

Gerade für Kinder eignet sich daher besonders eine kleinere Trinkflasche von etwa 0,6 Litern Fassungsvermögen. Bei Erwachsenen ist eine Trinkflasche mit einem Liter oder mehr Fassungsvermögen auch durchaus denkbar.

Damit die perfekte Trinkflasche für die eigenen Bedürfnisse nun auch wirklich lang hält, bieten viele Hersteller eine Garantie an. Teilweise deckt diese fünf oder zehn Jahre der Benutzung ab. Eine lebenslange Garantie bietet beispielsweise die Wasserflasche Eddy von Camelbank.

 

Gesunde Materialien auswählen

Jetzt, wo die ersten Kriterien näher betrachtet wurden, kommen wir zum wichtigsten Punkt bei der Auswahl der nächsten Wasser Trinkflasche; dem Material. Dieses trägt viel zur Gesundheit, aber auch zur Praktikabilität, der Flasche bei.

Welche Voraussetzungen eine Wasserflasche erfüllen sollte und auf welche Inhaltsstoffe und Materialien dringend verzichtet werden sollte, wird nun näher erklärt.

 

Plastikflaschen

Bei Plastikflaschen sollte man vor allem darauf achten, dass kein BPA enthalten ist. Dieser Stoff „Bisphenol A“ ist dafür bekannt, negative gesundheitliche Auswirkungen auf den Körper zu haben. Er wirkt auf diesen wie ein Hormon und kann vor allem bei Kleinkindern Auswirkungen auf die Entwicklung haben.

Amerikanische Forschungen haben außerdem ergeben, dass Bisphenol A hochgiftig sei und unter anderem auch Herzkreislauferkrankungen, Leberproblemen und Diabetes fördern könne. Bisher sei allerdings noch nicht genau bekannt, in welchen Mengen BPA sich auf die Gesundheit auswirke.

Da der Stoff in Deutschland noch immer nicht verboten wurde und auch andere Länder diesen weiterhin verwenden, ist gerade bei Bechern, Schnullern, Plastikspielzeugen aber auch bei Trinkflaschen auf BPA-freie Produkte zu achten.

Stattdessen solle man eher zum Kunststoff Tritan greifen. Dieser ist ebenso beständig und im Gebrauch äußerst praktisch, da er ein sehr geringes Gewicht hat. Da der Stoff anders als Plastik spülmaschinenfest ist, ist die Reinigung ebenfalls deutlich unkomplizierter als bei es bei anderen Materialien der Fall ist.

Nach Eastman-Chemicals-Angaben ist dieser Kunststoff frei von BPA und anderen gesundheitsschädlichen Bestandteilen.

 

Flaschen aus Aluminium

Auch Flaschen aus Aluminium haben gesundheitlich einen eher schlechten Ruf. Oftmals wird behauptet, dass die Aufnahme von Aluminium zu Alzheimer führe. Dies wurde jedoch nie bestätigt und von der Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen verneint.

Des Weiteren wird Aluminium häufig mit dem Auslöser von Brustkrebs in Verbindung gebracht. Diese Aussage ist zwar bestätigt, allerdings gilt sie nur für Deodorants mit Aluminium-Anteilen; Der Bestandteil muss also direkt über die Lymphe in den Körper gelangen.

Bei Aluminiumflaschen müsse man sich aufgrund der Beschichtung im Inneren in der Regel keine Gedanken machen. Nur wenn diese aus Plastik, anstatt aus Lack besteht, muss man auch hier auf BPA-Freiheit achten.

Wurden diese Kriterien berücksichtigt, spricht nichts gegen die Nutzung einer Aluminium Wasserflasche. Sie ist sehr leicht, kann dadurch allerdings auch schnell verbeulen. Auch bei der Reinigung sollte man aufpassen. Wenn Risse in die innere Beschichtung gelangen, kann Aluminium freigesetzt werden und das Getränk verändert sich im Geschmack deutlich.

 

Glasflaschen

Glasflaschen sind für Erwachsene eine sehr gute Alternative, da sie sich als besonders umweltfreundlich herausstellen. Selbstverständlich sind auch hier keine chemischen Verbindungen, wie beispielsweise BPA, enthalten. Trotzdem sollte man sich der Tatsache bewusst sein, dass eine Glasflasche ein hohes Eigengewicht hat und somit für Kinder eher ungeeignet ist.

Auch ist es möglich, dass die Flasche beispielsweise in der Spülmaschine kaputt geht, da sie nicht bruchfest ist. Dadurch, dass sie meist nicht aus Einzelteilen besteht, lässt sie sich allerdings nicht anders reinigen.

 

Flaschen aus Edelstahl

Das wohl beste Material für eine Trinkflasche ist Edelstahl. Dieses ist besonders robust, trotzdem sehr leicht und es enthält keine chemischen Bestandteile. Durch einfache Drehverschlüsse lassen sich Edelstahlflaschen meist auch einfach reinigen und über Jahre nutzen.

Durch die vielen Vorteile und die Langlebigkeit dieser Trinkflasche ergibt es sich leider auch, dass sie in vielen Fällen teurer ist als andere Wasser Trinkflaschen. Eine beliebte und doch günstige Wahl ist beispielsweise die Charminer Edelstahl Trinkflasche.