Wasserfasten Tipps: Lohnt sich die Prozedur?

 

 

In der Schulmedizin wurde fasten lange Zeit als Scharlatanerie abgetan und in die Esoterikecke geschoben. Von Entgiftung wollte keiner was hören und von den Schlacken ganz zu schweigen. Entgiftung findet durch den Darm und die Nieren statt, war das gängige Argument. So etwas wie Schlacken gibt es nicht in unserem Körper. Einiges hat sich verändert. Heutzutage wird immer öfter über das Fasten diskutiert, sind die heilenden Tatsachen nicht mehr wegzudiskutieren. Somit hat das Fasten Eingang gefunden in einige ärztliche Nischen, Negierer wurden zu Befürwortern und die gesamte Fastenkultur lebt im Aufschwung.

 

Ihren Auftakt hatte sie allerdings bereits weit zurück in der Zeit. Religiös motiviertes Fasten kennen wir aus den verschiedensten Kulturen. Bereits die alten Ägypter fasteten 40 Tage, indem sie auf Fischgerichte während der Laichzeit verzichteten. Im Hinduismus spielt die Enthaltsamkeit auch im Yoga eine große Rolle. Die Juden wiederum hatten einen Ruhetag, den so genannten Versöhnungstag, wo sie 24 Stunden auf Essen verzichteten. Das Christentum kennt die vorösterliche Fastenzeit, wo 40 Tage lang hauptsächlich auf tierische Produkte verzichtet wird. Im islamischen Glauben kennen wir den jährlich stattfindenden Ramadan, wo 30 Tage während der Sonnenstunden gänzlich auf flüssige und feste Nahrung verzichtet wird.

 

Wir sehen also, dass Fasten weit zurück in die Zeit reicht und fester Bestandteil verschiedenster Kulturen war und immer noch ist. Aber die Welt hat sich verändert und so veränderte sich auch die Einstellung zum Fasten und die Wahrnehmung des eigenen Körpers.

 

Gesundheitstipps, ganzheitliche Kuren und verschiedene Möglichkeiten des Heilfastens kamen in den letzten Jahrzehnten wie Pilze aus dem Boden. Es gibt das Saftfasten, das Obstfasten, das Gemüsefasten, das Basenfasten, das Brötchenfasten, das Hildegard von Bingen Fasten, das Buchinger Fasten, was übrigens die am häufigsten angewendete Methode ist und die sich seit über 80 Jahren erfolgreich etabliert, das Fasten nach Breuss-Kur, auch Krebskur-Total genannt, das Migräne Fasten, das Intervallfasten, das modifiziertes Fasten, oder das Wasserfasten.

 

Im Folgenden werden wir uns nun auf das Wasserfasten konzentrieren, was auch als Nulldiät bekannt ist.

 

 

Was ist das Wasserfasten genau?

 

Beim Wasserfasten verzichtet der Patient vollkommen auf jegliche Art von Nahrung und Flüssigkeit. Es werden auch keine Kräutertees, oder Gemüsebrühe zu sich genommen. Nur Wasser ist erlaubt, daher auch der Begriff Nulldiät.

 

Beim Wasserfasten liegt ein besonderes Augenmerk bei der Wahl des Wassers. Man sollte diesbezüglich sehr vorsichtig und genau sein, denn nicht jedes Wasser eignet sich gut. Nur durch das richtige Wasser wird es möglich sein, so gut wie möglich zu entschlacken und Giftstoffe am schnellsten und besten abzutransportieren, ohne sich neue hinzufügen.

 

Welches Wasser ist das richtige Wasser?

 

Stilles, reines und mineralstoffarmes Wasser mit niedrigem Salzgehalt ist das geeignete Wasser. Besonders in punkto Mineralien ist Vorsicht geboten. Natürlich braucht der Körper Mineralien. Diese sollten allerdings durch die Nahrung aufgenommen werden und nicht mit dem Wasser, da mineralhaltiges Wasser der Entschlackung entgegen wirkt und sogar für Ablagerungen sorgen kann. In diesem Fall würde das Wasser sogar erhebliche Gesundheitsschäden auslösen.

 

Auch dringend zu vermeiden sind kohlensäurehaltige Produkte. Die gibt es erstens in natürlicher Form nicht und zudem können sie zu Blähungen führen, oder sogar Sodbrennen.

 

Weiteres ist es wichtig darauf zu achten Glasflaschen zu verwenden, da Plastikflaschen gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe enthalten.

 

Auf Leitungswasser sollte während des Fastens gänzlich verzichtet werden, da durch die langen Wege Rückstände von Kupfer oder Blei enthalten sein können und somit die Reinheit nicht gewährleistet ist.

 

Wichtig ist weiteres mindestens drei Liter Wasser pro Tag zu trinken. In einigen Fällen wird sogar von bis zu sechs Litern angeraten. Auch hier gilt es ein wenig in sich hinein zu fühlen und auf die Signale des Körpers acht zu geben. Zu viel kann man bei dieser Heilkur nicht trinken.

 

Wasser hat einige positive Aspekte, die wir hier kurz erläutern möchten.

 

Ø Wasser unterdrückt das Hungergefühl, zumindest für einen kurzen Moment.

 

Ø Wasser unterstützt das Blut beim fließen, da Blut eher dickflüssig ist. Es wird durch die zugeführte Wassermenge flüssiger und wirkt sich somit förderlich auf die Durchblutung aus.

 

Ø Wasser unterstützt die Stabilisierung des Kreislaufes.

 

Ø Wasser eignet sich hervorragend, um Schlacken und Schadstoffe abzutransportieren.

 

Lauwarmes Wasser eignet sich ebenso besonders gut beim Entschlacken. Am besten sollte man gleich morgens ein Glas lauwarmes Wasser zu sich nehmen. Das kurbelt den Kreislauf an und bringt ihn in Schwung.

 

Der Ablauf beim Wasserfasten

 

Bevor es so richtig losgeht mit dem Fasten, musst Du drei Umstellungstage einplanen. Dafür eignet sich gekochter Reis, Obst oder Gemüse. Die Menge muss stark eingeschränkt werden, damit der Körper vorbereitet wird. Nach zwei bis drei Tagen ist es dann soweit. Das eigentliche Fasten beginnt. Zuallererst entleerst Du den Darm. Die Darmreinigung stellt einen essenziellen Teil beim Fasten dar, da sämtliche Kotreste nun ausgeschieden werden sollen.

 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie das gemacht werden kann. Neben den klassischen Abführmitteln, die Du in der Apotheke kaufen kannst, gibt es auch alternative und schonendere Maßnahmen, wie z.B. Flohsamenschalen (einen Esslöffel Flohsamen mit mindestens einen halben Liter lauwarmen Wasser vermischen und schnell trinken), Zitronenwasser, Sauerkrautsaft oder Pflaumensaft.

 

Sollte das nicht helfen, kannst Du immer noch am nächsten Tag auf das Glaubersalz zurück greifen. Der Einlauf zur Dickdarmreinigung startet ebenso mit Tag eins und sollte bestmöglich jeden Tag vollzogen werden, da er alte verhärtete Kotreste des Dickdarms ausspült, die durch die eingeschränkte Darmtätigkeit im Darm zurück bleiben. Die Darmspülung mit lauwarmem Wasser ist eine sehr schonende Methode.

 

Ansonsten gestaltet sich jeder Tag sehr ähnlich:

 

Ø viel Wasser trinken

 

Ø viel Ruhe

 

Ø ein wenig Bewegung

 

Ø Darmreinigung mit dem Einlauf

 

Ø Basenbäder gleichen im Körper den Säure-Basen-Haushalt aus. Dafür musst Du Dir ein Basenpulver besorgen, das du in die Wanne mit lauwarmem Wasser (35-28°) gibst. Danach musst Du 45 Minuten in die Wanne, da das Wasser erst dann die Säure aus der Haut ausleitet.

 

Ø Leberwickel dienen dazu die Leber beim Entgiftungsprozess zu unterstützen. Besonders gut eignen sich die Leberwickel nach der Mittagszeit. Dafür brauchst Du eine Wärmeflasche und ein Handtuch, welches in lauwarmes Wasser oder Schafgarbentee getränkt wird. Das wird dann auf die Leber aufgelegt. Darüber kommt noch ein trockenes Handtuch und dann machst Du es dir einfach gemütlich und ruhst Dich ein wenig aus.

 

Wasserfasten brechen

 

Nach Ende des Fastens ist Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme geboten. Es kann zu Magenkrämpfen, Verdauungsstörungen oder Kreislaufproblemen kommen, wenn man die Aufbauzeit nicht ernst nimmt. Der Körper, der Kreislauf und der Darm müssen erst so langsam wieder daran gewöhnt werden, da die Verdauungsorgane die Tätigkeit weitgehend eingestellt haben.

 

Daher ist es empfehlenswert sich die ersten beiden Tage lediglich von Obst zu ernähren. Auch von Bananen sollte anfangs noch ein wenig Abstand gehalten werden. Danach kommt eine langsame Steigerung der festen Nahrung. Ab Tag fünf darfst Du dann wieder wie gewohnt essen. Da das Fasten aber eine ganzheitliche Kur ist, solltest Du die Nahrung unbedingt grundsätzlich auf gesundes Essen umstellen.

 

Wie lange sollte man fasten?

 

Die Frage kann nicht mit einer allgemeingültigen Antwort beantwortet werden. Das hängt von mehreren Faktoren ab.

 

Das Körpergewicht spielt eine ausschlaggebende Rolle. Stark übergewichtige Menschen können verhältnismäßig länger fasten, als sehr dünne Menschen. Übergewichtige Menschen können die Fastenkur zudem im Rahmen einer Diät gestalten, gegebenenfalls auch bis zum Idealgewicht, allerdings unter Begleitung eines Arztes, oder professioneller Hilfe. Die Fastenkur wird hierfür in mehrere Abschnitte unterteilt, da sich ansonsten zu große körperliche Probleme zeigen könnten.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Motivation der Patienten. Ist die Motivation die Heilung eines körperlichen Problems, wird tendenziell bis zum Verschwinden des Problems gefastet. Ist die Motivation eine innere spirituelle Erfahrung, wird das Fasten individuell verschieden sein.

 

Die gängige Meinung ist, dass zweimal im Jahr zu fasten perfekt ist, da der Körper an die sechs Monate vom positiven Resultat des Fastens zehrt.

 

Bezüglich Wasserfasten solltest Du nicht länger als 14 Tage fasten, da das ein gewaltiger Einschnitt in Deinen Körper und das Stoffwechselsystem ist. Der Richtungswert liegt zwischen 5 und 14 Tagen.

 

Welche Vorteile bringt das Wasserfasten?

 

Das Fasten birgt einige Vorteile in sich.

 

Ø Die Haut wird reiner und strahlender, die Poren verkleinern sich und verleihen dem Hautbild eine rosige und gesunde Ausstrahlung.

 

Ø Das Immunsystem wird gestärkt, da die körpereigene Abwehr aktiviert wird.

 

Ø Der Körper wird entgiftet. Schlacken und Ablagerungen werden abtransportiert.

 

Ø Das Stoffwechselsystem stellt sich um und verbessert sich.

 

Ø Die Ausscheidungsorgane werden angeregt. Verdauungsprobleme und Magenbeschwerden lösen sich auf.

 

Ø Es purzeln die Kilos und es kommt zu einer starken Gewichtsabnahme.

 

Ø Durch den Verzicht auf Essen wird die Geschmackswahrnehmung verbessert. Dadurch wirst Du für gesundes und bewusstes Essen sensibilisiert.

 

Ø Auf der seelischer Ebene stellt sich mehr Ruhe und Zufriedenheit ein, sowie ein Gefühl voller Energie zu sein.

 

Die innerlichen Erfolge sind keineswegs weg zu diskutieren, wenn man die Fastenkur als durch und durch ganzheitliches Erlebnis wahrnimmt. Viele Quellen berichten davon, wie durch den Nahrungsverzicht eine engere Beziehung mit sich selbst aufgebaut wurde und die Patienten sich mehr spürten, indem sie bewusst in sich rein fühlten. Dadurch wurden sie für die Stimme ihres Körpers sensibilisiert und hörten auf ihn und seine Bedürfnisse, weshalb sie sich wiederum insgesamt näher bei sich selbst fühlten. Die Fastenkur wurde dadurch zu einer ganzheitlichen Heilkur.

 

Hat Wasserfasten auch Nebenwirkungen?

 

Wasserfasten, sowie alle Arten von Fasten können negative Begleiterscheinungen haben: Kopfschmerzen, Migräne, Gliederschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Kältegefühl, trockene Haut, unangenehmer Körpergeruch, Mundgeruch, Menstruationsbeschwerden und niederere Blutdruck können die Konsequenzen sein. Weiteres besteht die Möglichkeit, dass sich Symptome, welche bereits vorher vorhanden waren, während des Fastens intensivierter auftreten.

 

Weshalb treten diese Nebenwirkungen auf? Der Körper wird auf Sparflamme gesetzt. Weiteres wird er übersäuert, da Fettpolster abgebaut werden, welche stark säurehaltig sind. Diese zirkulieren im Blutkreislauf, bis sie ausgeschieden werden und ziehen somit vorerst eine Übersäuerung des Körpers mit sich. Natürlich ist diese Übersäuerung nur oberflächlich vorhanden, denn langfristig wird der Körper entsäuert. Basisches Baden unterstützt den Körper positiv und hilft ihm dabei ein Gleichgewicht herzustellen. Das ermöglicht ein entspanntes Fasten.

 

Kann Fasten auch gefährlich werden?

 

Medizinisch betrachtet sind Menschen mit Herzproblemen oder Normalgewichtige, bzw. leicht Übergewichtige möglichen Risikofaktoren ausgesetzt, da der Muskel des Herzmuskels bei rapider Gewichtsabnahme abgebaut wird. Das kann zu Herzrhythmusstörungen führen, bis hin zum Herzstillstand. Es ist daher ratsam, unter Aufsicht eines Arztes, eines Heilpraktikers, oder im Rahmen einer begleiteten Gruppe, zu fasten.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist jener der möglichen Mangelerscheinungen. Das betrifft hauptsächlich Menschen, welche bereits vor dem Fasten Mangelerscheinungen, aufgrund ungesunder Lebensführung, aufwiesen. In dem Fall sollte man sich ausdrücklich mit einem Arzt absprechen und gegebenenfalls vorsorglich agieren, indem dem Körper die nötigen Nährstoffe zugeführt werden, um beim Fasten einen ausbalancierten Körper zu haben.

 

Wasserfasten und Sport

 

Hierbei gibt es einige Faktoren, die beachtet werden sollten.

 

Ø die Art des Sportes

 

Ø die physische Veranlagung

 

Ø der Trainingszustand des Fastenden

 

Ø die Fastenart

 

Von einigen Sportarten wird generell stark abgeraten, wie z.B. tauchen, klettern, sprinten und Skifahren, da die Gefahr zu groß ist sich zu verletzen.

 

Grundsätzlich ist Bewegung aber während des Fastens sehr wichtig, da der Körper Stoffe abbaut, die er nicht mehr braucht. Das heißt im Klartext, dass er auch Eiweißstoffe der Muskeln abbaut, falls diese keinen Reiz mehr bekommen und das schwächt den Körper noch mehr. Daher ist Bewegung während des Fastens ein Muss. Welche Sport – bzw. Bewegungsart für Dich stimmig ist, musst Du allerdings selbst für Dich herausfinden und Deiner momentanen körperlichen Verfassung anpassen. Es liegt in Deiner Verantwortung einzuschätzen, ob Du die Kraft hast für sportliche Betätigungen, wie z. B. laufen. Fühlst Du Dich kraftlos, solltest Du es tunlichst vermeiden zu trainieren, da der Körper a) in einem Ausnahmezustand ist und b)viel Kraft für die Entschlackung benötigt. Es nützt also nichts sich in was hinein zu zwingen, was Du dann nicht schaffst und möglicherweise zu einer körperlichen Überbelastung führt.

 

Spaziergänge in der Natur sind auf jeden Fall anzuraten. Sie unterstützen beim Entschlacken, helfen durch Fastenkrisen und hinterlassen ein durch und durch positives Gefühl. Durch die Bewegung werden der Stoffwechsel und die Fettverbrennung angeregt.

 

Wenn Du das Fasten mit dem Ziel machst, Gewicht zu verlieren, ist es mehr als ratsam sich zu bewegen. Du wirst zwar auch ohne Bewegung um einige Kilos leichter, allerdings wird in dem Fall die Muskelmasse, vor den ungewollten Fettpolstern, abgebaut. Bewegst Du Dich, baut der Körper hauptsächlich Fett ab, da er dafür hauptsächlich Sauerstoff benötigt, welchen er wiederum durch die Bewegung generiert.

 

Allgemein kann man sagen, dass die Dinge bewusster und langsamer gemacht werden sollten. Fasten soll zur Ruhe bringen, erholen und kurieren. Das sollten die höchsten Gebote sein.

 

Kommt es durch das Wasserfasten zum Jojo Effekt?

 

Eine berechtigte Frage. Radikale Einschnitte in die eigene Esskultur, wie z.B. Fasten bewirken eine schnelle Gewichtsabnahme, was vor allem übergewichtigen Menschen sehr willkommen ist. Das Problem bei der schnellen Gewichtsabnahme ist nun folgendes: Da der Körper vorerst auf Sparflamme ist, versucht er bei Wiederaufnahme von Nahrung zu horten. Er versucht sich auf die nächsten mageren Zeiten vorzubereiten, indem er mehr Fettspeicher anlagert, als er vorher hatte, um überleben zu können.

 

Anstatt der gewünschten Pfunde weniger, hat man nun mehr auf der Waage. Ziemlich frustrierend. Allerdings muss das nicht so sein. Um einem Jojo Effekt entgegen zu wirken, muss man seine Essgewohnheiten gänzlich umstellen. Zucker, Kohlenhydrate, vor allem Mono –und Disaccharide, Alkohol und bewegungsarmer Lebensstil wirken sich nicht gut auf langfristige Erfolge mit Diäten oder Fasten aus. In der Regel nimmt man danach mehr zu, als vorher. Das heißt im Klartext, dass man gewillt sein muss, sein Leben grundsätzlich umzustellen.

 

Nicht zu unterschätzen sind desweiteren die seelischen Ursachen. Frustessen, oder Kummerschlemmen sind lediglich zwei Beispiele. Um langfristig erfolgreich und gesund zu sein, muss man auf sein seelisches Gleichgewicht Rücksicht nehmen und gegebenenfalls Schritte in die Wege leiten, um diesbezüglich Gesundung zu erlangen.

 

Buchinger, der bekannte Fastenarzt, konstatierte, dass ein Körper, der eine gesunde Seele beheimatet, nicht übergewichtig sein kann. Obwohl es wissenschaftlich nicht bewiesen ist, konnte man in seiner Praxis beobachten, dass Menschen, die 10 Jahre fasteten, tendenziell weniger Gewicht aufwiesen, als zu Beginn.

 

Fazit: Fasten sollte als Reinigung von Körper, Geist und Seele wahrgenommen werden und ganzheitlich betrachtet werden, um langfristig positive und gesunde Erfolge zu erzielen. Wenn man es schafft, sich mehr mit sich zu verbinden, sein Leben ruhiger werden lässt und ungesunde Angewohnheiten, sowie Verhaltensweisen unterlässt, wird sich das Wasserfasten auch positiv auf die Gewichtsabnahme auswirken.

 

Hilft Wasserfasten gegen Akne?

 

Fasten hilft und unterstützt die Haut. Sie wird schöner. Wasserfasten zeigt somit positive Effekte auch bei Akne. Auch wenn es anfänglich oft schlechter wird, zeigt sich die Haut nach zwei drei Tagen strahlender und reiner. Die Poren verkleinern sich und das Hautbild wirkt eben. Will man allerdings langfristige Ergebnisse erzielen, muss die Ernährung umgestellt werden. Einmaliges Fasten wird nicht vor Akne schützen, da diese Unreinheiten meist durch die Monosaccharide entstehen.

 

Zucker und schnelle Kohlenhydrate, wie Weißmehl sind verantwortlich für die Talgbildung, welche wiederum auf der Haut als Mitesser sichtbar werden. Es wurde nachgewiesen, dass die Umstellung der Ernährung auf Obst und Gemüse und Vollkornprodukte, also langsame Kohlenhydrate, sichtbare langfristige Veränderungen auf der Haut erkennen ließen und das Hautbild klarer erscheinen ließen.

 

In dem Sinne: „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ Mit diesen Worten von Teresa von Ávila möchten wir den Artikel über das Wasserfasten abschließen.

 

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Weiterführende Literatur:

 

https://www.merkur.de/lokales/dachau/jugendseite/wenn-sich-marillenknoedl-traeume-schleichen-1351610.html

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/tags/wasser/